Am Ende aller Zeiten. Adrian J. Walker.


Entwicklungsroman? Heldenreise? Beides bietet Adrian Walker in Am Ende aller Zeiten. Wir befinden uns im Großbritannien der Gegenwart. Und dann tritt die Katastrophe ein, die in vielen Büchern schon beschrieben wurde. Teile der Erde werden von Meteor-Schauern verwüstet.

Für Edgar Hill ist dieser Untergang zugleich ein Neuanfang. Der zweifache Familienvater drohte gerade am Familienalltag zu scheitern, doch die verheerende Katastrophe verändert alles. Er wird von Frau und Kindern getrennt, ihm bleibt nur eine Chance: Durch das zerstörte Land laufen, um sie wiederzufinden. Seine Reise führt ihn an die Abgründe der Zivilisation. Grenzen fallen, enthemmte Gewalt, Hunger, Not beherrschen das Land. Doch Edgar und seine Begleiter geben nicht auf. Und bis sie endlich die Küste erreichen, geht eine Wandlung in Edgar vor.

Am Ende aller Zeiten ist eine spannend erzählte „Endzeit“-Geschichte mit vielen Anleihen aus bekannten atomaren Apokalypsen. Interessante Charaktere begleiten den Helden auf seiner Reise und die Story ist mitreißend. Wären da nur nicht die minutenlangen Versuche psychologischer Erklärungen und Diskussionen über Edgar, sein und das Leben allgemein. Spätestens nach dem Kapitel mit den City-Gangs, wird das Zuhören daher anstrengender. Das liegt allerdings nicht an Uve Teschner, dessen wundervoll knarzig-markante Stimme hervorragend passt.

Argon Verlag, August 2016. Ungekürztes Hörbuch. 12 Stunden 29 Minuten.

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