Von der CD zum Download. Erfahrungsbericht mit Audible.


Entscheidend bei Hörbüchern ist auch die Situation in der man „rezipiert“. So nennen Medienfachleute das Nutzen von Medieninhalten und meinen bei Hörbüchern konkret, dass man sie anhört.

Hörsituation Auto.

Ich höre in der Regel im Auto. Sogar eigentlich ausnahmslos. Denn erstens fahre ich jeden Tag mindestens zwei Stunden. Und zweitens habe ich nur dort einen CD-Spieler, der auch MP3-fähig ist. Das heißt, ich lege immer wieder CDs ein. So oft, wie ich eben wechseln muss. Es gibt ja weiterhin viele Hörbücher mit Einzel-CDs von ca. 70 Minuten Spieldauer. MP3-CDs sind komfortabler, weil man seltener eine neue einlegen muss.

Das kostet Audible. Das gibt´s gratis.

Schon länger überlege ich, zu einem Anbieter von Hörbuch-Downloads zu wechseln. Mir schien das irgendwie komfortabler. Dennoch hatte ich mich schon zwei Mal fast angemeldet und dann doch abgebrochen, als es an die Bezahlmodalitäten ging. Letzte Woche endlich habe ich mich registriert. Bei Audible. Einerseits weil ein Freund schon vor Jahren positiv darüber gesprochen hatte. Andererseits, weil es ein Probe-Abo gibt. Man kann Audible mit einem Hörbuch kostenlos 30 Tage testen. Danach werden jeden Monat 9,90 € fällig – dafür bekommt man ein Hörbuch bei Audible als Download. Egal welches. Und jedes weitere Hörbuch kostet auch 9,90 €. Wenn ich denke, wie viel ich bislang für normale CDs ausgegeben habe, scheint mir das ein gutes Angebot.

Registrieren und los geht´s.

Das Registrieren und Anmelden war leicht. Man kann z.B. seine Amazon-Zugangsdaten nutzen. Zahlungsmodalitäten muss man aber trotzdem angeben. Aber dann: Ich hatte mein gratis Hörbuch gewählt und jetzt? Ohne die App geht es nur schwer weiter, wenn man nicht vom Rechner aus hören will. Also lud ich mir die kostenlose Audible App auf mein Smartphone herunter und meldete mich an. Und siehe da: Mein Hörbuch war fast umgehend als Vorschau-Icon verfügbar. Das muss man einfach anklicken und der Download startet. Sehr praktisch fand ich den Hinweis, dass man auf eine WLAN-Verbindung achten soll. Damit ging der Download auch relativ schnell – jeder der sieben Buchteile hatte ungefähr 200 MB. Kein Problem für den nativen Speicher meines Samsung Galaxy S5 mit Android Marshmallow.

Läuft´s bei mir?

Richtig spannend wurde es dann im Auto. Ich fahre einen relativ neuen Opel mit Navi 900 und 8 Zoll Touchscreen-Display. Bluetooth oder USB-Kabel als Verbindung, das war für mich die Frage. Die sich schnell klärte: Mit USB-Kabel geht das komischerweise nicht. Dafür paarte sich das Handy per Bluetooth neu mit dem Fahrzeug. Ich fummelte ein, zwei Mal  zur Bestätigung rum – und die Verbindung war hergestellt. Ich musste nur noch auf Play drücken, schon ging´s los mit dem Hörbuch.

Komfortable Sache.

Schnell stellte ich fest, wie bequem das Hören per App und Bluetooth ist. Steigt man ins Auto ein, verbindet sich das Handy automatisch und startet an der Stelle, an der man das letzte Mal aufgehört hat. Die Bedienung erfolgt handisch ganz normal über den 8-Zoll-Touchscreen des Fahrzeugs.

Surprise, surprise.

Richtig Spaß macht die App. Es gibt Statistiken, wie lange man gehört hat. Heute, gestern, letzte Woche … Braucht kein Menschen, aber nettes Gimmick. Es gibt bestimmte Ränge, die sich nach der Gesamt-Hörzeit auf Audible richten. Los geht´s als Vorschüler, der höchste Rang ist Professor (500 Stunden). Und es gibt Achievements. Das sind lustige kleine Badgets, mit denen der Hörer ausgezeichnet wird, und die man teilen kann. Ich war schnell Mittagshörer, weil ich eine längere Autofahrt hatte. Eine Überraschung gab`s dann noch. Am vierten Tag nach der Anmeldung bekam ich eine Mail von Audible, dass ich sechs weitere Hörbücher gratis haben kann. Angeboten wurden mir Titel aus ganz verschiedenen Genres. Zwei habe ich genommen – und jetzt weiß Audible, welche Werbung/Vorschläge ich demnächst erhalte.

 

Fazit.

Ehrlich gesagt, bin ich sehr begeistert. Kein Rumgefummel mehr mit blöden CD-Hüllen. Der Smartphone-Akku funktioniert auch weiter gut. Einfach einstiegen und im Auto hören. Das geht jetzt natürlich auch am Strand, im Wohnzimmer, beim Spazierengehen. Ich berichte, wie es sich entwickelt …

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2 Kommentare zu „Von der CD zum Download. Erfahrungsbericht mit Audible.

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