Cry Baby. Gillian Flynn.


Das ist das erste Buch von Gillian Flynn, Autorin von Gone Girl. Es geht um Camille Preakers, eine Journalistin, die wegen einer Mordserie in ihre alte Heimatstadt zurückkehrt. Und dort holt sie ihre Vergangenheit ein.

Statt im Hotel wohnt Camille im Haus ihrer Mutter, gemeinsam mit deren Mann und einer Stiefschwester. Camilles Mutter ist eine bestimmte und überfürsorgliche Frau, die sich mit Vorliebe um kranke Kinder kümmert. Auch Camilles echte Schwester war chronisch krank und ist jung verstorben. Unter anderem deswegen begann Camille sich selbst zu schneiden, nahezu ihr ganzer Körper ist mit Wörtern verunstaltet. Und je tiefer sie in die unheimlichen Teenager-Morde in der Stadt verstrickt wird, umso so mehr wünscht sie sich, wieder das Messer gegen sich zu richten. Dass sie letztendlich den Täter in ihrem eigenen Haus findet, kann den Hörer im Laufe der Geschichte nicht wirklich überraschen.

An sich eine spannende und gut erzählte Geschichte, gleichsam der Versuch einer Sozial-Studie amerikanischer Kleinstädte. Allerdings geht es ein bisschen oft um Sex, Drogen und Gewalt, das ist dann doch eher zu viel und hemmt den Fluss der Geschichte. Christiane Marx hört man aber gerne zu.

Argon Hörbuch, 2007. ISBN. 978-3-7324-5036-7. Ungekürzte Lesung.

 

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