Finderlohn. Stephen King.


Oh je, lieber Stephen King. Nun gab es hier eine Lobeshymne nach der anderen auf dich und dann das. Finders Keepers ist eine herbe Enttäuschung. Dabei ist die Story eigentlich klasse …

Der exzentrische Schriftsteller (sic!) John Rothenstein wird Ende der 1970er Jahre bei einem Raubüberfall ermordet. Die Täter stehlen Geld und Notizbücher. Sie enthalten die Fortsetzungen von Rothensteins Erfolg-Trilogie „Der Läufer“. Einer der Täter, Morris Bellamy, ist Rothensteins leidenschaftlichster Fan. Er vergräbt die Notizbücher kurz bevor er wegen eines anderen Verbrechens für Jahrzehnte ins Gefängnis muss. Nach 35 Jahren kommt er frei und muss feststellen, dass ein Junge seinen Schatz gefunden hat. Da Bellamy unbedingt die Bücher lesen muss, beginnt seine blutige Jagd. Und jetzt wird’s blöd! Denn plötzlich taucht Bill Hodges auf. Bill Hodges? Genau, der alternde Copy aus Mr. Mercedes. Hodges agiert wie ein Deux Exmachina und gibt der Geschichte eine seltsame Wendung. Zwar gibt es Bezüge zwischen den Protagonisten und der Mr. Mercedes Story. Doch das ist weit entfernt von jener erzählerischen Geschicklichkeit mit der King sonst seine Geschichten verwebt. Das ist enttäuschend und schmälert den Spaß am zweiten Teil des Buches. Schade.

Random House Audio. 2015. ISBN: 978-3-8371-3153-6. Ungekürzte Lesung. 3 mp3 CDs. 14 Stunden 54.

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