Der Heckenritter von Westeros. George R.R. Martin.


Rund 100 Jahre vor „Game of Throns“ gewährt uns George Martin Einblicke in die Welt von Westeros. Allerdings nicht im Sinne eines Prequeals, der Klappentext „Die Vorgeschichte zu ‚Das Lied von Eis und Feuer'“ legt eine falsche Fährte.

Der Held, Ser Duncan, hat eine eigene Geschichte bekommen – und verdient. In seinen Abenteuern kämpft sich der hünenhafte Recke munter durch Schlachten, Turniere und Intrigen. Er sucht die große Liebe und das ist wörtlich zu nehmen. Rund zwei Meter sollte sie schon haben, denn Ser Duncan selbst ist riesig. Seine Körpergröße täuscht ein wenig darüber hinweg, dass er eigentlich Schwertknappe „Dunk“ ist, die Beförderung zum Ritter war von zweifelhafter Natur. Aber gerade dieses Detail macht den Held sympathisch, seine Abenteuer überaus unterhaltsam. Fast möchte man ihm helfen, dem jungen, tollpatschigen Riesen. Ihm raten, erst die Regeln des Ritterlebens zu lernen, bevor er sich großmäulig in Auseinandersetzungen begibt. Doch diesen Part übernehmen bald andere, sie begleiten Ser Duncan auf seinem spannenden Weg …

„Die Heckenritter von Westeros“ und „Das Urteil der Sieben“ (ebenfalls enthalten) zeigen eine andere Seite von George Martin. Sie ist freundlich, fast heiter und hat mit dem Grauen der HBO-Serie um den eisernen Thron nichts zu tun. Gut gelesen von Reinhard Kuhnert.

Random House. 2013. 2 mp3-CDs, ca. 12 Stunden und 20 Minuten.

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