Des Teufels Gebetbuch. Markus Heitz.


Das erste Buch von Markus Heitz, das hier besprochen wird, macht es einem nicht leicht. Die Geschichte ist … verschwurbelt. Leider. Denn auf den ersten Blick klingt sie super spannend!

Darum geht´s: Heitz entführt uns in die Welt der Kartenspieler. Dazu nimmt er uns mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte. Wir folgen einem alten, mystischen Kartensatz von seiner Entstehung durch die Zeit. Dabei treffen wir auf illustre echte und erfundene Zeitgenossen. Der historische Goethe darf uns Guten Tag sagen und auch seine Figuren spielen mit. In der Neuzeit angekommen, entwirft Heitz eine geheime und gefährliche Kartenspieler-Szene, die leidenschaftlich zockt und historische Karten sammelt. Und hier kommt dem speziellen Kartensatz eine ganz besondere Bedeutung zu … Blut und Grausamkeit sind seine Begleiter.

Ist ein interessanter Plot, leider wird die Story kompliziert erzählt. Zeitsprünge, schwer einzuordnende Handlungsstränge, effektheischende Mystery-Elemente und eine ganze Anzahl von Hauptfiguren sind leider das Grab für Des Teufels Gebetbuch. Das liegt nicht an Sprecher Uve Teschner, der mit seiner herrlich knarzigen Stimme wieder einmal zu überzeugen weiß.

Audible Studios. März 2017. Ungekürztes Hörbuch. 18 Std. und 15 Min.

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